
Dirk Metz
„Journalismus, Politik, Wirtschaft – in vielen Jahren in verantwortungsvollen Rollen habe ich viele Krisen erlebt, begleiten dürfen und weiß, worauf es in kritischen Situationen ankommt. Entscheidend ist, in der Krise die Nerven zu bewahren. Kommunikation ist dann erst recht Führungsaufgabe - alle relevanten Themen und Informationen müssen auf den Tisch, auch und gerade die Unangenehmen."
Dirk Metz hat seine Laufbahn als Journalist begonnen und ist geblieben, was er von Anfang an war: jemand, der gezielt fragt, genau hinhört, schnell einordnet und klar formuliert. Was ihn auszeichnet, lässt sich nicht studieren: eine Erfahrung, die aus mehr als drei Jahrzehnten in Situationen gewachsen ist, in denen Kommunikation wirklich zählte.
Dirk Metz war zunächst als Journalist tätig - nach verschiedenen Stationen in Medien und Politik wechselte er 1999 in die Hessische Staatskanzlei. Dort war er mehr als ein Jahrzehnt als Staatssekretär und Regierungssprecher der Hessischen Landesregierung. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung nannte ihn in dieser Zeit „einen ausgebufften Profi", die Süddeutsche Zeitung bescheinigte ihm, „straff und effizient" zu sein, und die Saarbrücker Zeitung sprach ihm „Einfühlungsvermögen und Loyalität" zu.
Nach seiner aktiven Zeit in der Politik macht er sich selbstständig. Seither berät er Unternehmen, Verbände und Organisationen in Fragen der strategischen Kommunikation und der Krisenkommunikation. Seine Beiträge, u.a. zum Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Medien erscheinen in großen deutschen Tageszeitungen, auch in Fernsehen und Radiokommt er als Experte zu Wort. Ehrenamtlich stand er der Familie des ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke als deren Sprecher während der Verhandlungen vor dem OLG in Frankfurt und dem BGH in Karlsruhe zur Seite.
Seit 2016 Mitglied des Kuratoriums der DFB-Kulturstiftung und Mentor der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Seit 2013 Mitglied des PR-Beirats der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel. Seit 2010 Mitglied im Beirat der Sozialstiftung des Hessischen Fußball-Verbandes, seit 2016 als stellvertretender Vorsitzender. Von 2015 bis 2021 Mitglied des Aufsichtsrates des FC Schalke 04.
Von 1992 bis 2018 war er Hallensprecher der Deutschen Handball-Nationalmannschaft – beiüber 300 Länderspielen, auch bei der Weltmeisterschaft der Männer 2007 und der Frauen-WM 1997 in Deutschland.

